Speicherwassererwärmer für Fernwärmeversorgungsgebiete

In Fernwärmeversorgungsgebieten ist eine gute Auskühlung des Heizmediums gefragt. Der Einsatz von heute gängigen Speicherwassererwärmern mit eingeschweißter Glattrohrheizwendel zur Trinkwassererwärmung bietet sich hier nicht an, weil Speicherwassererwärmer das Heizmedium nicht weit genug herunterkühlen.

Wird das Heizmedium nicht gut abgekühlt, muss auf der Heizseite (dem Fernwärmenetz) ein höherer Volumenstrom gefahren werden, um die gleiche Temperaturerhöhung in das Trinkwasser zu bekommen. Die Folge sind deutlich höhere Betriebskosten für den Fernwärmeversorger, der die entstehenden Mehrkosten auf die Nutzer umlegen muss.

Speicherwassererwärmer Typ VVI

Speicherwassererwärmer Typ VVI für Fernwärme

Eine Alternative zu den herkömmlichen Speicherwassererwärmern bietet der Speicherwassererwärmer vom Typ VVI mit einem (ziehbaren) Mehrrohrbündel aus bis zu 10 Edelstahlrohren. Die Edelstahlrohre im Mehrrohrbündel haben einen sehr kleinen Querschnitt, wodurch die Fließgeschwindigkeit und in Folge die Turbulenz in den Rohren sehr hoch ist. Durch die hohe Turbulenz in den Rohren und eine konsequente Gegenstromführung erreicht der VVI eine Auskühlung des Heizmediums auf unter 40°C im Lademittel.

Das Mehrrohrbündel besteht aus 5, 7, oder 10 Edelstahlrohren, durch die bis 160°C bei max. 16 bar Druck gefahren werden kann. Mehr Informationen über die Funktion des Mehrrohrbündels erhalten Sie im Artikel “Wärmetauschertypen im Speicherwassererwärmer”.

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